Hartmetall-Technologie in Kombination mit Stichsägeblättern

Das Weltunternehmen Bosch bringt nun neue Stichsägeblätter mit Hartmetall-Technologie auf den Markt. Für Holz und Metall gibt es nun “Progressor for Wood+Metal” und für Schichtpressstoffplatten “Clean for HPL”. Für diese so speziellen Einsatzbereiche sind diese beiden Stichsägeblätter die ersten auf dem gesamten Markt. Außerdem ist zu erwähnen, dass die “Clean for Plastic Composites” Technologie des Stichsägeblatts die Bearbeitung von Verbundswerkstoffen ermöglicht. Und zwar aus Holz und Kunststoff.

Ganz egal für welche Spezialisierung im Profibereich, jeder Arbeiter und jede Firma, die solche Technologien benötigt, hat mit den neuen Stichsägeblättern nur Vorteile. Da ist es egal ob man Fliesenleger oder Zimmermann ist. Bei Benutzung dieser Schweißtechnik kann man spezielle Hartmetallsorten zuverlässig und vor allem mit geringem Verschleiß bearbeiten. Und auch hier ist es egal, ob es sich um harte Materialien wie hochlegiertem Stahl handelt, oder um abrasive Materialien. Die bist dato verfügbaren Sägeblätter, können diese Bereiche in der Arbeitswelt nicht abdecken. Diese bestehen aus Bi-Metall. Was ebenfalls wichtig zu erwähnen ist, dass die Stichsägeblätter von Bosch mit eben dieser Hartmetall-Technologie viel langlebiger sind als die herkömmlichen Bi-Metall Materialien. Bis zu 20 mal langlebiger sogar.

„Progressor for Wood+Metal“

Garantie für schnellere Trennschnitte für jede Materialdicke

Das Stichsägeblatt „Progressor for Wood+Metal“ besitzt aufgeschweißte Hartmetall-Zähne mit einer progressiv zunehmenden Zahnteilung. Dadurch wird dieses Sägeblatt zu etwas völlig neuem und speziellem. Denn dadurch wird ermöglicht, dass schnelle Schnitte in verschiedenste Baumaterialien vorgenommen werden können, und das unabhängig von der Materialdicke. Hauptsächlich eignet sich das Stichsägeblatt für schnelle und grobe Trennschnitte in Holz sowie Metall-Verbundmaterialien. Beispielsweise kann es sich bei Materialien mit Schrauben und gehärteten Nägeln durchsetzen oder metallbeschlagene Schalungsbretter bearbeiten.

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„Clean for HPL“

Die Lösung für Materialien, die zu zu Ausriss neigen

Die „Clean for HPL“-Stichsägeblätter sind extra für extrem saubere Schnitte in Materialien wie Fassadenplatten oder Laminat gedacht. Die Zahnleiste die sie verfügen, ist geschliffenes Hartmetall. Diese besteht aus zwei unterschiedlichen Winkeln, mit gegeneinander angeordneten Zahnreihen. Materialien die zu Ausriss neigen, lassen sich mit diesen Blättern besonders gut bearbeiten und sauber beschneiden.

„Clean for Plastic Composites“

Bestens geeignet für Holz und Kunststoff, sowie Verbundwerkstoffe

Das Stichsägeblatt „Clean for Plastic Composites“ ist bestens für sogenannte Anpassungs-Schnitte in abrasive Materialien gedacht. Das beinhaltet MAterialien wie Holz und Kunststoff-Verbundwerkstoffe, welche bei Terrassenpaneelen oder Zaunsystemen vorkommen. Aber auch mineralisch-organische Verbundwerkstoffe. Aufgrund der geschliffenen Hartmetall Zähne, werden gerade bei schwierig zu bearbeitenden Verbundmaterialien zuverlässige und saubere Schnitte erzielt.

Bosch hat ein sehr umfangreiches Hartmetall-Programm, dieses umfasst nämlich auch noch weitere Stichsägeblätter für andere spezielle Anwendungen, wie beispielsweise für hochlegierten Stahl, dies wäre dann die „Endurance for Stainless Steel“ – Technologie, Trockenbau-Werkstoffe wie zementgebundene Faserplatten, welche „Endurance for Fiber Plaster“ genannt wird, dann noch für Keramik, namens „Special for Ceramics“ und schließlich für Materialien wie Carbonfaser, welches sich „Clean for CarbonFiber“ nennt.

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Die Druckfestigkeit von Hartmetall ist kaum zu schlagen

druckfestes-hartmetallZu einer der außergewöhnlichen Eigenschaften von Hartmetall gehört seine Druckfestigkeit. Nur Diamanten liegen überhalb der 7000 N/mm², die das Hartmetall an Druckfestigkeit erreicht. Auch die Metalldichte liegt durch das Wohlframkarbids über der Dichte von beispielsweise Stahl, daher wird das Hartmetall auch für Anwendungen verwendet die eine bemerkenswerte Härte benötigen oder ein ausgezeichnetes Verschleißverhalten. Die Praxis zeigt immer wieder, dass Hartmetallwerkzeuge außerordentliche Stückzahlen im Vergleich zu anderen Werkzeugen seiner Art fertigen und dauerhaft eine hochwertige Qualität liefern kann. Die Druckfestigkeit von Hartmetall wird nach der ISO 4506 ermittelt. Um genaue Werte bei Hartmetall zu erzielen, muss die Probengeometrie geändert werden, damit Kontaktwirkungen und Kantenwirkungen ausgeschaltet werden können, die auftreten können.

Die Zuverlässigkeit eines Werkstoffes ist eines der größten Probleme vor denen Ingenieuren stehen, welches jedoch die wertvollste Eigenschaft von Hartmetall ist. Der Verschleiß ist bei Hartmetallwerkzeugen viel geringer als bei Stahl oder anderen Metallen, weshalb es in der Fertigung in vielen Unternehmen nicht mehr weg zu denken ist. Da das Hartmetall neben hohem Druck auch hohe Temperaturen verträgt sowie schwere Belastungen ist es oftmals das einzige Werkstoff mit dem makellos gearbeitet werden kann. In der Metallbearbeitung sind die Vorteile von Hartmetall längst bekannt und werden als optimale Lösung für Werkzeuge genutzt.

Die Härte wird nach dem Vickers-Eindruckverfahren nach der Norm ISO 3878 ermittelt. Um einen messbaren Eindruck zu erhalten wird das Hartmetall einer Kraft von 30 Kg ausgesetzt. Somit kann vermieden werden, dass Risse entstehen und man trotzdem ein Ergebnis erzielt welches mit anderen Metallen vergleichbar ist. Der Härtebereich liegt bei Werkzeugstahlhärte zwischen 700 HV30 und 2200 HV30 und je höher die Temperatur desto mehr sinkt die Härte des Werkstoffes.

Ultrascharfe Hartmetall Sägeblätter für einen sauberen Schnitt

Je nachdem was man verarbeiten möchte, muss darauf geachtet werden welches Sägeblatt man verwendet. Bei der Holzbearbeitung unterscheidet man im Allgemeinen  zwischen Sägeblättern aus Chromstahl (CS/CV Blätter), Sägeblätter mit Hartmetall-Bestückung und nagelfesten Hartmetall-Sägeblättern. Jedes Sägeblatt hat selbstverständlich seine Vor- und Nachteile die nachfolgend beschrieben werden.


Das Chromstahl-Sägeblatt eignet sich für die Verarbeitung von Brennholz, da es keine Hartmetallbestückung hat. Ein großer Vorteil dieser Sägeblätter liegt darin, dass sie mit einer Feile ganz einfach nachgeschliffen werden können. Dies muss aber sehr häufig gemacht werden, was dann wieder zum Nachteil dieses Sägeblattes gezählt werden kann. Außerdem werden die Zähne der Säge sehr schnell Stumpf wenn man etwas härteres Material wie Schrauben oder ähnliches damit bearbeitet.

Die Schnittleistung bei Hartmetall bestückten Sägeblättern sind um einiges höher als bei Chromstahl. Auch die hohe Standzeit spricht für das Hartmetall bestückte Sägeblatt, jedoch sollte immer drauf geachtet werden, dass das zu bearbeitende Material von sämtlichen Fremdkörpern befreit ist damit auch die höchste Schnittleistung erreicht werden kann. Kommt jedoch mal ein Fremdkörper, wie ein Nagel, dazwischen kann dies dazu führen, dass das Sägeblatt unbrauchbar wird. Sind die Zähne einmal Stumpf muss ein Dienstleister diese schleifen, was eher ein Nachteil bei diesem Sägeblatt ist.

Bei nagelfesten Hartmetall-Sägeblättern kann ruhig einmal ein Fremdkörper dazwischen kommen, denn das Hartmetallwerkzeug ist sehr robust und hat eine sehr hohe Schneidequalität. Zwar handelt es sich bei diesem Hartmetallwerkzeug trotzdem um ein Werkzeug für die Holzbearbeitung, dennoch können kleine Metalle dem Werkzeug wenig anhaben. Eine passende Akku-Paneelsäge hat Dewalt im April 2016 mit dem Modell DeWalt Akku-Paneelsäge DCS365M2 auf den Markt gebracht. Mit ultrascharfen Harmetallzähnen und einem optimalen Schnittwinkel lassen sich saubere und ausrissfreie Schnitte erzielen. Mit bis zu 60 Zähnen wird sehr wenig Staub erzeugt und die Laufzeit des Akkus gleichzeitig dadurch geschont. Dewalt nutzt für diese Paneelsäge die Vorteile der Hartmetall-Sägeblätter um einen sauberen und scharfen schnitt zu erreichen. Ist das Hartmetallsägeblatt nicht mehr zu gebrauchen, kann es problemlos bei uns recycelt und entsorgt werden.

Recycling von Apple Smartphones

Wenn es um das Thema Recycling geht müssen große Unternehmen immer Vorbilder seine, damit auch kleinere Unternehmen wahrnehmen das sich aus alten Produkten oder dem vermuteten Schrott noch bares Geld machen lassen. Erst im April veröffentlichte der Weltkonzern Apple seinen Umweltbericht für das Vorjahr und das er aus den alten Geräten rund 2.000 Tonnen Aluminium zurückgewinnen konnte und sage und schreibe eine Tonne Gold. Um sich eine bessere Vorstellung über das Ausmaß machen zu können rechnen wir kurz einmal hoch was das für das Unternehmen bedeutet.

Hochrechnung des Recycling von Gold und Aluminium

recycling-smartphone

Ausgemusterte Geräte mit Aluminium und Gold

Der aktuelle Tagespreis für Aluminiumschrott liegt bei 0,65 € (Stand 22. April 2016) und der Tageskurs für Gold bei 35.000 € (Stand 22. April 2016). Das macht zusammen einen Gewinn von 36.300.000 €, davon Aluminium 1.300.000 € und Gold 35.000.000 €. Zwar ist nicht bekannt wie viele Smartphones dafür verschrottet werden mussten, jedoch sind die Zahlen enorm und der iPhone Hersteller macht mit dieser Recyclingaktion nicht nur etwas für sein Image und die Umwelt sondern auch für seine Kasse. Im Vergleich zum Vorjahr war es ein Anstieg von 10 % beim Gold nur aus ausgemusterten Geräten. Mehr zum Umweltbericht von Apple finden Sie hier.

Der Konzern Veröffentlicht in diesem Bericht zahlreiche Maßnahmen und Kennzahlen um den Umweltschutz voranzutreiben. Auch Mittelständige Unternehmen in Deutschland können aus Ihrem Vollhartmetall-Schrott (VHM-Schrott) bares Geld machen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Man muss kein Weltkonzern sein um Recycling dauerhaft und stetig durchzuführen, denn wer weiß vielleicht schlummert in Ihrem Hartmetallschrott auch mehr als sie denken. Lassen sie sich jetzt ein unverbindliches Angebot erstellen.